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GRABONG – Traditioneller Stockkampf in Berlin

GRABONG (Stock, Stockkampf) ist traditioneller Waffenkampf mit körperlangen Gegenständen, wie Stöcken, Speeren oder Besenstielen als improvisierte Waffen.

Südostasiatische Wanderer und Mönche haben seit je her einfache Bambusstäbe genutzt, um Proviant und Gepäck zu transportieren. Der Legende Zaiyuh zufolge, war es der Mönch Tang Gam Jang, der bei seiner Überbringung der buddhistischen Lehre nach China durch das von den Thai besiedelte Gebiet Nanjauw zog, wobei ein magischer Langstock zum Einsatz kam.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass findige Pahuyuth Freikämpfer schon viel früher solche Stöcke zum Schutz gegen Wegelagerer und Wildtiere genutzt haben.

Ein typischer Freikämpfer GRABONG ist ein gleichmäßiger, etwa körperlanger Langstock aus schwerem Holz. Antike Kriegsstöcke wurden zusätzlich mit geflochtenem Stahldraht ummantelt oder mit Metallplatten vernietet, um Schwerthieben standhalten zu können.

Die Besonderheit des GRABONG sind die komplexen Drehtechniken, die diese einzigartige Disziplin von den meisten Stockkampfmethoden unterscheiden und eine Anwendung in engen oder unübersichtlichen Umgebungen möglich machen. Man sagt, ein guter GRABONG Kämpfer kann seinen Langstock so geschickt bewegen, dass er so geschmeidig wie ein Seil wirkt.