was ist eine besetzung

Die Überlagerung und Beeinträchtigung des ursprünglichen Daseins und Nichtdaseins eines Lebewesens oder auch eines Gegenstands durch eine fremde Schwingung bezeichnet man im Saiyasart als Besetzung.

Eine Besetzung kann einen Gegenstand ebenso betreffen wie ein Lebewesen. Ebenfalls läßt sich eine vorübergehende Besetzung von einer dauerhaften Besetzung unterscheiden. Verschiedene Schwingungen können unter Umständen an Gegenständen haften und Einfluss auf ihre Umgebung ausüben und ebenso schnell wieder den Gegenstand verlassen, meist durch äußere Umstände.

Besetzung von Gegenständen

Als Beispiel kann jeder beliebige Gegenstand gelten, der lange in Besitz einer Person war. Vielleicht ein schönes altes Möbelstück und nun mit dem verbliebenen Rest der Schwingung dieser Person behaftet ist und eine andere Person zum Kauf und zum Wunsch nach Besitz des Gegenstandes anregt. Das ist keine zielgerichtete Beeinflussung. Es spricht nur die gleiche Emotionen an wie beim Vorbesitzer.

An derartigen oder auch beliebigen Gegenständen kann auch ein Geist haften, entweder durch sein Dasein verursacht oder durch eine fremde Kraft bewerkstelligt, wie bei der Herstellung eines Amuletts.

Besetzung von Lebewesen

Ein Lebewesen läßt sich ebenfalls von vielen verschiedenen Schwingungen vorübergehend besetzen. Als einfaches Beispiel kann hier der Essensduft, der dazu verleitet ein Würstchen zu kaufen, angeführt werden.

Anders ist eine Dauerhafte Besetzung durch sich selbst oder einen fremden Geist zu verstehen. Eine Eigenbesetzung geschieht, wenn auf Grund von Emotionen ein fiktionaler Gedanke entsteht, der das Leben oder Erlebnis beeinträchtigt oder gar verändert.

Eine Fremdbesetzung durch einen fremden Geist geschieht in den meisten Fällen durch eine Schockreaktion der der entsprechende Körper ausgesetzt ist und in diesem Moment einem Geist die Möglichkeit bietet sich in dem Körper festzusetzen und auszubreiten, wodurch wiederum eine komplette Veränderung des Lebenserlebnisses stattfindet.

Der fremde Geist übernimmt die Kontrolle und verdrängt den eigentlichen Geist in dem Körper, bis auf einen kleinen Anteil der unerlässlich für die Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionen ist.

Lösen und Vermeiden von Besetzungen

Besetzungen lassen sich mit speziellen Kenntnissen wieder lösen. Das gilt nicht für Besetzung, die im Rahmen des Lebenserlebnisses vorgesehen sind (siehe Existenzkonflikt). Die Vermeidung von unfreiwilligen Besetzungen lässt sich bewerkstelligen, indem man nicht so sehr seinen Emotionen und Impulsen nachgibt sondern eher mit Logik und Verstand lebt. Also eher betrachtet als betroffen zu sein.