was ist sein

Als Sein bezeichnet man im Saiyasart einen Wesenszustand, der im körperlichen Bereich (Dasein) existent und wahrnehmbar ist.

Sein und Nichtsein

Das Sein und Nichtsein im Wissensbereich des Saiyasart bezieht sich auf die Existenz in einer bestimmten Existenzsphäre in der es wahrgenommen werden kann.

Demzufolge wird das Sein als ein organischer (körperlicher) Wesenszustand und das Nichtsein als ein anorganischer (nicht-körperlicher) Wesenszustand definiert. Die tatsächliche Existenz der beiden Wesenszustände bleibt jedoch im Dasein, also der entsprechenden Existenzsphäre bestehen.

Die Wahrnehmung aller existierenden Wesenheiten durch den Menschen basiert auf der definierten Unterscheidung zwischen dem Sein und dem Nichtsein. Dabei ist die Abgrenzung von dem Diesseits als Existenzsphäre und dem Jenseits als „Geistersphäre“ willkürlich festgelegt worden. Ob alle Wesenheiten tatsächlich nach dieser Definition, bzw. Wahrnehmung existieren, bleibt vorerst dahingestellt.

Sein

Die Definition des Seins ist der Wahrnehmung von Gegensätzlichkeit zugrunde gelegt. Die erste ist die Gegensätzlichkeit zwischen organischen und anorganischen Körpern. Die organischen Körper sind bedingt durch ihre Struktur und ihre Beschaffenheit im Vergleich zu den anorganischen, mit erkennbaren Merkmalen ausgestattet.

Dabei ergeben sich weitere Gegensätzlichkeiten in der Gruppe der organischen Körper. Diese bestehen zwischen der reinen Materie, bzw. den Feststoffen und den Lebewesen. Lebewesen existieren mit den eigenständigen Eigenschaften der Existenz (Leben), der Erneuerung (Überleben) und der Reproduktion (Fortpflanzung).

Andererseits bestehen auch in der Gruppe der anorganischen Körper Gegensätzlichkeiten. Diese bestehen zwischen gasförmigen Stoffen und Energieformen. Dabei versteht man unter einer Energieform einen anorganischen Körper, der durch eine selbständige Bewegungsfreiheit seine Erscheinungsform bestimmen kann, im Gegensatz zu den Gasen oder gasförmigen Stoffen.