Was ist Muay Thai?

Muay Thai (eigentlich Muay bzw. Muay Veti) ist eine thailändische Kampfsportart welche nach den Kampfregeln des Rajadamnern Stadions bzw. dem ehemaligen Soun Gurab (Rosegarden) in Bangkok ausgeübt wird.

Hintergrund

Die entsprechend den Kampfwettbewerben erlaubten Kampftechniken stellen die Rahmbedingungen für den technischen Umfang dar. Dieses Muay wird (besonders bei älteren Thais) auch als Muay Rajadamnern bezeichnet.

Muay Veti (Muay Thai) entstand um ca. 1910 (n.Chr.) als ein thailändischer Geschäftsmann damit begann, Boxhandschuhe aus dem Vereinigten Königreich (UK) zu importieren. Dort gab es das sogenannte Muay Sagon (westliches Boxen bzw. Queensberry-Boxen), dessen Regeln sicherlich auch die des Muay Veti beeinflusst haben durften.

Was zunächst (ähnlich wie das Kino) als Jahrmarktsattraktion bzw. Rummelboxen begann, entwickelte sich schon bald zu einer voll ausgewachsenen Sportindustrie. Mit der Industrialisierung des Muay Veti, veränderten sich auch die Regeln und damit das vermittelte Technikrepertoire.

Während in den Anfängen dieses Sports noch vermehrt auf die erfolgreiche Durchführung bestimmter Techniken und Tricks (siehe Gon Muay) gewettet wurde, ging es in späterer Zeit fast nur noch um den Ausgang des Kampfes.

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