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Der Kämpfereid

Der Kämpfereid ist ein nichtreligiöses Ritual, das am Ende eines jeden Probeschülerkurses stattfindet.

Der Kursleiter oder Lehrer spricht dabei den Kämpfereid und führt die dazugehörigen Bewegungen und Handhaltungen für alle Teilnehmer vor. Gelegentlich erklärt er dabei auch die tiefere Bedeutung dieser Geste (siehe Video unten).

Der Kämpfereid offenbart einen tiefen Einblick in die ethischen und philosophischen Ideale des Pahuyuth.

Die Fähigkeit den Kämpfereid zu rezitieren ist eine der notwendigen Vorraussetzungen, um als vollwertiger Pahuyuth Schüler (Grüngurt) aufgenommen zu werden.

Aufgenommene Pahuyuth Schüler beenden ihr Training mit der sogenannten Lehrerbegrüßung (Wai Kru).

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KÄMPFEREID

„Wir nehmen die Füße zu einem V zusammen, denn als Menschen sind wir alle gleichwertig.

Schüler machen die linke Hand vor dem Körper zur Faust, denn sie wollen kämpfen lernen. Die rechte Hand legen sie offen darüber und bekunden somit, dass sie gewillt sind, das Verzeihen vor dem Kämpfen zu erlernen.

Lehrer machen die rechte Hand vor dem Körper zur Faust, denn sie können kämpfen. Sie legen die linke Hand offen darüber, um zu bekunden, dass sie als gelehrte Persönlichkeiten das Verzeihen ihrer Kampffähigkeit vorziehen.

Wir legen eine Gedenkminute als symbolische Geste der Akzeptanz des Gesprochenen ein und geben uns danach die Hände als Zeichen des gemeinsamen Trainierens und Unterrichts innerhalb der kollegialen Gemeinschaft.“

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