was sind die rahmenbedingungen des saiyasart

Als Rahmenbedingungen oder Vorannahmen bezeichnet man im Saiyasart Anhaltspunkte bzw. Denkanstöße für die Einstellung der eigenen Wahrnehmungen.

Die Rahmenbedingungen entstanden durch Erfahrungen im Umgang mit der psychischen Ebene. Sie wurden früher in Form von einfachen Texten, verschlüsselten Textreihen oder in Gedichtform niedergelegt oder mündlich tradiert. In vielen Fällen haben die verschiedenen Lehrer sie an die zur jeweiligen Zeit vorherrschenden Umstände des Lernprozesses angepaßt. In späterer Zeit wurden die überlieferten Rahmenbedingungen teilweise auch zu Urtexten entwickelt.

Die Bedeutung der Rahmenbedingungen für das Saiyasart

Die Rahmenbedingungen des Saiyasart gehören zu einem der wichtigsten Bestandteile für den Lernprozeß. Inhaltlich bestehen die Rahmenbedingungen aus einer Reihe von Thesen und Hinweisen zu verschiedenen Themen.

Die Rahmenbedingungen sind besonders für Saiyasart-Schüler in der Anfangsphase bestimmt, die durch Emotionen, Wunschvorstellungen und die Vorbelastung durch persönliche Glaubensstrukturen leicht von der Basis der Logik abkommen können.

Die individuelle und vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit den „Rahmenbedingungen“ und den sogenannten „Voraussetzungen“ auf der Basis von Logik und Rationalität ist ein empfohlener Bestandteil der Wahrheitsfindung im Saiyasart.

Wichtig: Es wird empfohlen die Rahmenbedingungen nicht einfach so als gegeben hinzunehmen (zu glauben), sondern sie zu hinterfragen und auf ihren jeweiligen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.

Die überlieferten Rahmenbedingungen

  1. Glauben: Mit dem Glauben kann man zwar eigene Emotionen und Visionen freisetzen, aber keinesfalls ist er der Weg zur Wahrheitsfindung.
  2. Wunder: Alle existierenden Wesenheiten sind weder selbst ein Wunder noch können sie sie erzeugen.
  3. Wesenheit: Die Wesenheit existiert nur dann, wenn sie gegenwärtig unter den gleichen Bedingungen und Umständen wahrnehmbar ist.
  4. Magie: Die Magie ist eine Transformation von Daten, die zuvor entweder durch Simulation oder Manipulation zusammengesetzt wurden.
  5. Denkstruktur: Die Denkfähigkeit ist wie ein Blatt, auf das man etwas schreiben kann, und aus dem man das Gleiche auch wieder herauslesen kann.
  6. Ansichten: Jeder hat seine eigenen Ansichten, die nie gleich sein können mit denen Anderer, die jedoch das Gleiche vertreten können.
  7. Aspekte: Ein Aspekt ist wie eine Momentaufnahme, die das Aufgenommene nicht in seiner Vollständigkeit wiedergibt.
  8. Heiligkeit: Die Heiligkeit gehört zur persönlichen Wahrheit die definiert wurde, und als eigene Ansicht übernommen werden oder mit Respekt und Toleranz akzeptiert werden kann .
  9. Menschen: Der Mensch ist ein Wesenheitstyp der neben anderen Wesenheiten existiert – weder lässt er sich als besonders noch als unbedeutend klassifizieren.